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Herbstprüfung 2023

16 Prüfungsteilnehmer waren für die Herbstprüfung der OG Blaubeuren mit Leistungsrichter Herbert Kotzian am 29.10.2023 gemeldet. 9 Begleithundeprüfungen, 1 Fpr1, 1 Fpr2, 1 IFH1, 3 IFH2 und 1 IGP3 wurden an diesem schönen Sonntag geprüft. Leider zeigen viele Hunde nicht das was sie können und so erreichten einige Teams nicht das Prüfungsziel.

Nach der Uhrumstellung trafen sich die Fährtenleger Michael Aigner und Beate Glöde mit Prüfungsleiter Frank Heldt und Leistungsrichter Herbert Kotzian um 8 Uhr. Die Prüfungshundeführer der Fährtenarbeit kamen um 9 Uhr direkt zum Fährtengelände an dem zunächst die Wesensbeurteilung der Hunde vorgenommen wurde. Nachdem hier alle Hunde bestanden haben legte Sabrina Fundel ihre Fpr1 Fährte, welche nach der vorgeschriebenen Liegezeit von 20 Minuten von ihrer Rottweilerhündin „Quinta“ Yola vom heiligen Häuschen gesucht wurde. Leider war Quinta an diesem Tag so gar nicht zum suchen zumute und so wurde die Fährtenarbeit abgebrochen werden. Die erreichten 5 Punkte reichten an diesem Tag leider nicht zum bestehen. Als nächster Hund wurde Xanto von der Karstädter Straße von Hundeführer Hermann Schmid in der Prüfungsstufe FPr3 vorgestellt. Xanto verwies die Gegenstände am Prüfungstag sehr überzeugend. Auch den Fährtenverlauf suchte er sehr gut, lediglich an den Winkeln tat er sich heute schwer. Das Team konnte die Prüfung mit guten 80 Punkten absolvieren. Die zweite Fährte der Prüfungsstufe 3 wurde im Rahmen der Gesamtprüfung IGP 3 von Gibbs vom Schloß Schaubeck mit Hundeführerin Beate Glöde in Angriff genommen. Innerhalb der ersten Geraden war Gibbs sehr flott unterwegs, kam zum ersten Gegenstand, welcher noch gut verwiesen wurde. Auch der erste Winkel war noch in Ordnung. Am 2. Winkel ging Gibbs dann über den Winkel hinaus und schaffte es nicht mehr selbstständig in den Fährtenverlauf zurück. Somit musste auch diese Fährte abgebrochen werden und wurde mit 41 Punkten beendet. In den weiterführenden Fährtenarbeiten IFH1 erreichte mit einer sehr intensiven Fährtensuche Valk – Donauvorstadt vom Wolfsgift mit seinem Hundeführer Michael Aigner mit 96 Punkten ein Vorzügliches Ergebnis. Lediglich ein kleiner Stocker bei dem sich der Hund am Winkel vergewissern musste konnte abgezogen werden. Auch bei den 3 IFH2 Prüfungshunden waren alle Ergebnisse im SG. Rüde Sbodo vom Kammberg mit Ulrich Mayer hatte am spitzen Winkel einen kleinen Stocker, alle 7 Gegenstände wurden aber überzeugend und schnell verwiesen. Somit schloss auch dieses Team mit Vorzüglichen 96 Punkten ab. Erstmalig legte Beate Glöde mit ihrer Hündin Antonia von RazzFazz die IFH2 ab. Am zweiten spitzen Winkel hatte Antonia kurz Schwierigkeiten schaffte es aber selbstständig die richtige Spur wieder zu finden. Auch ein Gegenstand hätte etwas korrekter verwiesen werden sollen. Die beiden schafften die Prüfung mit einem sehr guten Ergebnis, 93 Punkten. Die letzte IFH2 wurde von Gast Torsten Immel und seinem Quixy von Bad-Boll. Mit einer mustergültigen Sucharbeit erreichte auch dieses Team ein vorzügliches Ergebnis mit 99 Punkten.



Zurück am Vereinsgelände wurden Richter und Prüfungsleiter bereits von den Begleithundeprüfungsteilnehmern erwartet. Auch hier fand zunächst die Wesensbeurteilung mit Chipkontrolle statt. Hund Emil schnappte beim Chipauslesen nach dem Richter. Aufgrund dieses Wesensmangels konnte die Hundeführerin Sylvia Scheibenberger mit ihrem Hund Emil nicht zur weiteren Teilnahme an der Prüfung zugelassen werden. Bei der Unterordnung wurde als erste Paarung Hund Hektor von Lilli Bosch und Hund Abby von Dagmar Bertram vorgeführt. Leider blieben jeweils beide Hunde in der Ablage nicht liegen und konnten dieses auch mit den anderen Übungen nicht ausgleichen. Somit konnten beide Teams die Prüfung an diesem Tag nicht bestehen. In der nächsten Paarung war Border Collie „Wyo“ Ashkii Wailaki Waniyetu gleich zu Beginn zu aufgeregt, sodass sich Hundeführerin Filiz Yigit auch folglich in der Ablage sehr schwer tat. Wyo blieb nicht liegen und besuchte Sheltiefreundin Bijou von den Wümmelpfötchen. Da Wyo ebenfalls beim 3. Kommando nicht zur Hundeführerin zurück kam konnte auch dieses Team die Prüfung nicht bestehen. Bijou von Hundeführerin Nadine Ullmann konnte bei der Arbeit auf dem Platz alle Übungen zeigen und den Teil A bestehen. Als dritte Paarung ging Jacqueline Rapp mit Kiwi und Franziska Hofer mit Luna auf den Platz. Hier wurden alle Übungen korrekt gezeigt, sodass auch diese beiden Teams den Teil A bestehen konnten. Als letzte Paarung der Begleithunde liefen Manuela Puseljic mit Bobby und Gerda Matheis mit Maiki ein. Auch hier wurde die Leinenführigkeit, Freifolge, technischen Übungen und Ablage korrekt gezeigt und der Teil A bestanden.

Nach den Begleithunden wurde die Unterordnung der IGP3 gezeigt. Rüde Gibbs bedrängte die Hundeführerin Beate Glöde leider während der Freifolge und in den Entwicklungen zu stark. Das Holz sollte ruhiger gehalten werden. Beim Voraussenden löste er sich zunächst nicht korrekt und legte sich erst nach dem 3. Hörzeichen ab. Der Teil B wurde mit 77 Punkten absolviert.

Anschließend fuhren die verbliebenen 5 Begleithundeteams zum Bahnhof nach Blaubeuren. Hier wurde der Verkehrsteil intensiv geprüft. Die Hunde mussten einzeln angebunden werden, während sich der Hundeführer außerhalb des Sichtbereichs entfernte. Innerhalb der Personengruppe musste der Hund jeweils ins Sitz und Platz gebracht werden. Ein Jogger kam vorbei und die Straße während des fließenden Verkehrs mehrfach an der Ampelanlage passiert werden. Leider schnappte die Hündin Bijou von Nadine Ullmann beim Vorbeigehen einer vereinsinternen Passantin nach der Hand und konnte die Prüfung abschließend nicht bestehen. Alle anderen bestanden auch den Teil B der Begleithundeprüfung. Hierzu an dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch. Ein Prüfungsteil stand auf dem Vereinsgelände noch aus. Der Schutzdienst der IGP3 Prüfung. Schutzdiensthelfer Ulrich Mayer zog sich die entsprechende Kleidung an und Beate Glöde ging ein letztes Mal an diesem Tag an den Start. Die Verstecke 1-3 wurden von Gibbs noch gut angenommen. Allerdings entschloss sich der freche Rüde dann direkt weiter zum Versteck Nr. 6 zu rennen. Dort verbellte er den Helfer energisch und ließ sich gut abrufen. Nach der kurzen Flucht ist er nach dem zweiten Aus nochmals in den Arm gegangen und hat ein Zusatzkommando benötigt. Beim Rückentransport müsste er sich etwas führiger zeigen. Auch nach der langen Flucht stupft er wieder nach dem zweiten Aus und benötigte ein Zusatzkommando. Gibbs erhielt 80 Punkte und TSB ausgeprägt.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung. Ein großer Dank geht an den Leistungsrichter Herbert Kotzian für das faire, ehrliche Richten, Prüfungsleiter Frank Heldt, Fährtenlegern Michael Aigner und Beate Glöde, Schutzdiensthelfer Ulrich Mayer und dem Küchenteam Jacqueline Rapp und Annette Hofer. Allen Teilnehmern die nicht bestanden haben möchten wir ans Herz legen nicht aufzugeben, konsequent weiter zu arbeiten und den Spaß an der Arbeit mit ihren Hunden nicht zu verlieren.

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